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Serie Hückeswagen Historisch

Die Firma Haeckerstahl an der Wupper-Vorsperre ist ein Hückeswagener Traditionsunternehmen mit wechselvoller Geschichte. Die derzeitige Geschäftsführung blickt optimistisch in die Zukunft.

Historisches LuftbildJeden Hückeswagener muss eine Anzeige der bundesweiten Tageszeitung "Die Welt" vom 19. Juni 1948 neugierig machen, denn dort ist zu lesen: "Seit 35 Jahren Haeckerstahl, geschmiedet - gewalzt - gezogen, Willy Haecker Hückeswagen-Rheinland.

Wer sich danach auf die Spuren von Unternehmen und Firmengebäude macht, muss sich nach Brücke begeben und er trifft dort auf Peter Roderweiß, einen von zwei Geschäftsführern des Traditionsunternehmens. Und der weiß es ganz genau: "Willy Haecker gründete die Firma am 1. April 1914 und am 13. Juni 1925 erfolgte die erste handelsregisterliche Eintragung." Auch die Vorfahren von Willy Haecker waren bereits in einem Handelsgeschäft aktiv, so belegt ein Firmenregistereintrag vom 11. Februar 1897 die Existenz einer Firma mit dem Namen "J.W. Haecker".

Aktuelles Luftbild

Haus auf Stelzen

Das Bürogebäude in der heutigen äußeren Form steht erst seit Oktober 1955, ein Schild am Durchgang vom alten Gebäude zum neuen Anbau weist extra auf dieses Datum hin. In den Jahren 1962 und 1968 wurden die restlichen Gebäudeteile in den heutigen Zustand überführt. Das fast bis an die Wupper ragende Gebäude wurde beim Blick von der Wupperbrücke halb von der alten Gaststätte Alois Schwick "Zur Brücke" verdeckt, diese wurde jedoch 1974 abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt. Erstaunliches weiß Peter Roderweiß zur Bauweise zu berichten: "Da es sich unmittelbar an der Wupper befindet, steht das ganze Gebäude auf Stelzen. Und wenn der Fluss Hochwasser führte, war schon einmal der Keller nass." Doch seit der Wupperregulierung durch den Bau der Vorsperre habe man damit keine Probleme mehr.

Willy Haecker

Noch bis heute begleiten eine alte Luftaufnahmen, das Porträt des Firmengründers Willy Haecker und diverse Schilder im Innengebäude die heutigen Mitarbeiter. Nachdem der Gründer Anfang der 1960er-Jahre starb, waren seine Frau Martha und sein Sohn Joachim Haecker für Wohl und Wehe der Firma verantwortlich und so wurde sie am 6. Oktober 1961 neu eingetragen. 1962 starb auch Martha und der Sohn führte das Unternehmen alleine weiter. Am 1. April 1980 erwarb der Kaufmann Reiner Müller aus Remscheid die Firma, 1987 erfolgte dann der nächste Stabwechsel. Das in Schlingern geratene Unternehmen wurde von Peter Roderweiß und Karl-Heinz Grüterich neu auf Kurs gebracht. Das hieß für beide in der Anfangszeit erst einmal, den entstandenen "Reparaturstau" an den Gebäuden zu beseitigen. Auch die Kundenzufriedenheit musste durch mehr Serviceorientierung und Flexibilität erhöhrt werden. So arbeitet man momentan beispielsweise an einer neuen Qualitätssicherungsmaßnahme, die diese Punkte nach außen dokumentieren sollen.

Blick nach vorne

Was die Firmengeschichte des Traditionsunternehmens angeht, zeigt sich Peter Roderweiß, der seit dem 1. Januar 2004 nun zusammen mit Wolfang Bulst als Nachfolger für den ausgeschiedenen Karl-Heinz Grüterich das Unternehmen leitet, ganz selbstbewußt: "Haeckerstahl ist alteingesessen und hat einen Namen und im Geiste dieser Tradition wollen wir auch auf die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein."

Stephan Büllesbach

Kontakt: Telefon: +49 (0) 2192 / 92140 | Telefax: +49 (0) 2192 / 92146 | E-Mail: info@haeckerstahl.de